Die subjektiv geäußerten Beschwerden des Patienten sowie die unterschiedlichen Untersuchungen geben dem Arzt Auskunft über das Krankheitsstadium der Prostata.
Man unterscheidet drei Krankheitsstadien bei der Benignen Prostatahyperplasie. Diese Einteilung nach Alken bildet die Grundlage für alle weiteren Überlegungen zur Behandlung der gutartigen Geschwulst.
In diesem Anfangsstadium der BPH können zwar bereits störende Symptome bestehen, aber noch keine messbaren Krankheitszeichen (zum Beispiel
Restharn) ermittelt werden. In dieser Phase können häufig noch pflanzliche Medikamente eine Linderung der Beschwerden bzw. eine Verbesserung des Wasserlassens bewirken.
In der Mehrzahl der Fälle befindet sich der Patient bei der Erstuntersuchung seiner Beschwerden bereits im Stadium II, wo neben Beschwerden beim Wasserlassen häufig auch erste Anzeichen auf eine Beeinträchtigung der Blase erkennbar sind (Restharn, Infektion, Steine). Zur Therapie eignen sich Medikamente, die ein weiteres Anwachsen der Geschwulst stoppen, diese verkleinern können und somit den Zeitpunkt für eine Operation deutlich hinauszögern.
Dieses Stadium ist bereits durch hohe Restharnwerte mit vergrößertem Infektionsrisiko und Nierenfunktionsstörungen gekennzeichnet. Auch die Entwicklung von Blasenschäden im Sinne einer Überdehnung oder der Bildung von Ausbuchtungen, sogenannter
Divertikel, ist möglich.
In Stadium III, manchmal auch bereits in Stadium II, kann nur die operative Entfernung der Geschwulst auf Dauer Hilfe bringen.
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