Die Altersvergrößerung der
Prostata, die medizinisch als
Benigne Prostatahyperplasie - kurz BPH - bezeichnet wird, kann bereits mit 40 Jahren einsetzen. Das Wachstum kann sowohl das dreidimensionale Muskelnetz der Prostata wie auch das drüsige Gewebe selbst betreffen. Die durch die Prostata verlaufende Harnröhre wird dann von dem zunehmenden Volumen des Drüsengewebes der Prostata massiv eingeengt.
Die
Prostatahyperplasie ist die häufigste Ursache für Blasenentleerungsstörungen im Alter. Obwohl circa 75 Prozent aller Männer über 60 Jahre davon betroffen sind, bekommt nur etwa die Hälfte von ihnen dadurch bedingte so genannte
Miktionsstörungen, die behandlungsbedürftig sind. Und nur bei jedem siebten Mann wird eine Operation notwendig¹.
Ein bösartiger
Prostatakrebs ist zwar wesentlich seltener als eine gutartige
Prostatavergrößerung, hat aber am Anfang ähnliche Symptome und entsteht nicht altersbedingt. Deshalb empfiehlt sich die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung (einmal im Jahr ab dem 45. Lebensjahr), um einen möglichen Prostatakrebs rechtzeitig zu erkennen².
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