Anzeichen einer BPH
Wie erkenne ich, dass ich eine BPH habe? Bei welchen Symptomen sollte ich einen Arzt aufsuchen?
Als Standardverfahren hat sich die transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P) durchgesetzt. Der Operateur schält das Prostatagewebe von innen her mit Hilfe einer Elektroschlinge unter Sicht durch die Harnröhre aus. Eventuell vorhandene Blasensteine lassen sich bei diesem endoskopischen Operationsverfahren gleich mit entfernen.
Bei einer nicht ganz so stark vergrößerten Prostata kann die transurethrale Inzision genügen (TUIP). Als Grenze gilt hier ein Prostatavolumen von deutlich unter 30 Millilitern. Auch hier erfolgt der Zugang zum Operationsgebiet unter endoskopischer Sicht durch die Harnröhre. Der Operateur schneidet von dort aus in den Blasenhals und die Prostata ein, um die Harnröhre zu entlasten. Prostatagewebe wird nicht entfernt.
Ab einem Prostatavolumen von über 70 Millilitern ist eine offene Operation empfehlenswert, die sogenannte Adenomenukleation (AE) oder Prostatektomie. Das bedeutet, dass der Operateur die Bauchdecke öffnet und von dort aus durch die Blase oder zwischen Blase und Schambein hindurch die vergrößerte Prostata entfernt.