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Je größer die Prostatasteine, desto wahrscheinlicher ist LUTS

Prostatasteine können das Entstehen von Beschwerden im unteren Harntrakt (Lower Urinary Tract Symptoms, LUTS) begünstigen. Allerdings kommt es auf die Größe der Steine an.

Prostatasteine sind recht häufig anzutreffen. Sie bilden sich unter anderem aus Prostatasekret, der Verkalkung abgestorbenen Gewebes oder der Ablagerung von Steinen aus den oberen Harnwegen. Koreanische Wissenschaftler haben jetzt in einer Studie untersucht, welche gesundheitlichen Folgen Prostatasteine für betroffene Männer haben könnten.

1.563 Männer im Alter von 40 bis 59 Jahren wurden zur Beurteilung ihrer Prostata mit transrektalem Ultraschall untersucht. In die weitere Bewertung gingen außerdem die Krankengeschichte, die Befunde einer körperlichen Untersuchung, die Erhebung von Beschwerden im unteren Harntrakt und die Ergebnisse verschiedener Laboruntersuchungen ein.

Bei 799 Männern wiesen die Forscher messbare Verkalkungen in der Prostata nach. Kleine Prostatasteine fanden sich bei 615 und große Prostatasteine bei 184 Männern. Zwischen den Männern ohne und denen mit kleinen Prostatasteinen waren in puncto LUTS keine statistisch signifikanten Unterschiede nachweisbar.

Anders sah es dagegen in der Gruppe mit den großen Prostatasteinen aus: Sie zeigte im Vergleich mit beiden anderen Gruppen eine deutlich größere Wahrscheinlichkeit für LUTS. Laut Studie sind neben fortgeschrittenem Alter und Übergewicht große Prostatasteine deswegen Vorhersagefaktoren für das Vorliegen einer moderaten LUTS.

Quelle: Urology