Männerkrankheiten

Prostatakrebs (PCa: Prostatakarzinom)

Prostata Karzinom Jedes Jahr wird bei knapp 49.000 Männern in Deutschland ein Prostatakarzinom (PCa) diagnostiziert. Anders als bei der benignen Prostatahyperplasie (BPH), bei der das Prostatagewebe zwar wuchert, aber keine „Tochtergeschwülste“ (Metas-
tasen) bildet, können die Krebszellen des Prostatakarzinoms in umliegendes Gewebe eindringen und über die Blut- und Lymphbahn als Metastasen in den gesamten Organismus streuen.

Die Ursachen sind derzeit zwar noch nicht vollständig bekannt, jedoch gilt ein erhöhter Serum-PSA-Wert von ≥ 3,0 ng/ml (vor allem in Zusammenhang mit einem in einem bestimmten Zeitrahmen ansteigenden PSA-Wert!) in Kombination mit entweder einer positiven Familienanamnese und/oder erhöhtem Alter (≥ 60 Jahre) als Risikofaktor für das Auftreten eines Prostatakarzinoms. So steigt bei Männern über 60 Jahren das PCa-Risiko deutlich an. Forscher vermuten überdies, dass ein Zusammenhang von Prostatakarzinom und BPH besteht. Ein schlüssiger Beweis für diese Annahme fehlt derzeit aber noch.

Deshalb kann durch eine regelmäßige Messung des PSA-Wertes eine Risikoabschätzung für eine mögliche Entstehung oder für das Vorliegen eines Prostatakarzinoms erfolgen. Eine genaue Diagnose über ein Vorliegen eines Prostatakarzinoms erfolgt dann in der Regel durch eine Biopsie.

Die Abkürzung PSA steht für „prostataspezifisches Antigen“, einem Eiweißstoff, der von der Prostata produziert wird. Vor allem ein in einem bestimmten Zeitrahmen ansteigender PSA-Wert (PSA-Dynamik) ist nach neuesten Erkenntnissen ein Indikator für das Vorliegen eines Prostatakrebses.

 

 

Umfassende Diagnostik

Moderne Diagnoseverfahren zur Absicherung des Befundes sind schonend und sicher.
 
 

Moderat oder schwer?

Einteilung der BPH erfolgt je nach Symptomatik in verschiedene Schweregrade.