Männerkrankeiten

"Männerleiden": Prostata, Erektion und Co.

Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) gilt als weit verbreitetes und gefürchtetes „Männerleiden“. Aber auch andere Krankheitsbilder, die nicht ausschließlich, aber vornehmlich in der 2. Lebenshälfte mit zunehmendem Alter auftreten, lassen Männer ihren Hausarzt oder eine urologische Praxis aufsuchen. Einige davon sind häufiger, andere eher seltener und manche werden trotz Leidensdrucks gern verschwiegen.

Stark tabubehaftet ist die mit zunehmendem Alter öfter auftretende sogenannte erektile Dysfunktion (ED; Potenzstörungen), im Volksmund auch als „Impotenz“ bekannt. Heutige Therapiemöglichkeiten sollten jedoch alle Männer ermutigen, dieses Problem nicht „mit sich alleine auszumachen“, sondern frühzeitig Hilfe zu suchen. In Hausärzten und Urologen finden Sie verständnisvolle und kompetente Ansprechpartner. Das gilt übrigens auch für eine nachlassende Libido – die ebenfalls von keinem Mann als schicksalhaft hingenommen werden muss.

Meist von heftigen Schmerzen begleitet, macht sich die Prostatitis, eine in akuter oder chronischer Form auftretende Form der Prostataentzündung, bemerkbar. Rechtzeitig behandelt lassen sich Chronifizierung und Komplikationen vermeiden.

Nicht gern gesprochen wird ebenfalls über ein vor allem mit Frauen assoziiertes Leiden, die Harninkontinenz (Unvermögen, das Wasser zu halten). Nicht immer ist eine vergrößerte Prostata die Ursache. Auch eine sogenannte „überaktive Blase“ (sogenannte „Reizblase“ mit sehr plötzlich auftretendem, zwingendem Harndrang), Operationen im Urogenitaltrakt oder ein Bandscheibenvorfall können Gründe sein, dass der Harn nicht mehr zu halten ist.

In gewisser Weise das Gegenteil ist der akute Harnverhalt (AUR: Acute Urinary Retention), bei dem der Patient aufgrund seiner ausgeprägten BPH-Symptomatik plötzlich nicht mehr dazu in der Lage ist, trotz überfüllter Blase Wasser zu lassen. Hierbei handelt es sich um einen urologischer Notfall, der zeitnaher Behandlung bedarf. Ebenso wie bei der Harninkonztinenz kommen verschiedene auslösende Aspekte in Betracht. So etwa eine Folge von Operationen oder bestimmte neurologische Erkrankungen.

Als häufigster Krebserkrankung bei Männern kommt dem Prostatakarzinom (PCa) in der Liste der „Männerkrankheiten“ besonders große Bedeutung zu. Etwa 49.000 Neuerkrankungen werden in Deutschland jährlich diagnostiziert.

Wenn Sie mehr über die genannten Indikationen erfahren möchten, klicken Sie bitte das gewünschte Stichwort in der folgenden Linkliste an.

 

 

Individuelle Therapie

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Kein X für ein U

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