Männerkrankheiten
Welche weiteren Erkrankungen des männlichen Urogenitaltrakts gibt es neben der BPH?

Wer auf eine ausgewogene Ernährung achtet und gesunde schmackhafte Mahlzeiten einnimmt, verbessert seinen allgemeinen Gesundheitszustand und damit seine Lebensqualität.
Erwiesen ist, dass jede Form der einseitigen Kost keine gesunde Ernährung darstellt, ob sie nun vorwiegend proteinbetont ist oder tierische Produkte vollkommen ausklammert. Als gesichert gilt auch, dass Nahrungsergänzungsmittel wie Eiweiß-, Kohlenhydrat-, Fett- oder Vitaminpräparate eine gesunde Ernährungsweise nicht ersetzen können. Vitamine und Spurenelemente aus "echtem" Obst und Gemüse bleiben für die Gesundheit unverzichtbar. Eine spezielle „Prostata-Diät“ dagegen gibt es nicht.
Spurenelemente, Multivitamine, Granatapfelsaft, grüner Tee, Kürbiskerne – die Liste an Ernährungsempfehlungen bei Prostataerkrankungen ist dennoch lang. So etwa werden sogenannten Phytoöstrogenen (pflanzlichen Stoffen, die in Aufbau und Struktur dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen ähnlich sind), positive Effekte auf die Prostatazellen zugesprochen. Bekannte Phytoöstrogene sind Isoflavonoide, die in Früchten, Soja, Tee, Wein und Gemüse enthalten und Lignane, die vor allem in Früchten, Leinsamen, Getreide und Gemüse zu finden sind.
Auch Folsäure soll eine schützende Wirkung auf die Prostata haben. Folsäurequellen sind unter anderem tierische Leber sowie Eier. Leber enthält zudem noch weitere wichtige Mikronährstoffe wie Vitamin A, Vitamin B 12, Eisen und Selen. Doch auch wenn einzelne Untersuchungen die Wirksamkeit der beschriebenen Substanzen zu bestätigen scheinen, ist diese bislang längst nicht belegt.