Das Behandlungsziel der
Benignen Prostatahyperplasie ist die Wiederherstellung der Lebensqualität des Betroffenen durch eine Verbesserung der
Miktionsbeschwerden. Dies kann entweder medikamentös oder durch einen operativen Eingriff erfolgen.
Am längsten sind zur Behandlung von Prostatabeschwerden Pflanzenpräparate (=Phytotherapeutika) im Einsatz - ihre Wirksamkeit ist aber wenig in Studien belegt (siehe auch unter "Medikamentöse Möglichkeiten"). Des weiteren behandelt der Urologe die BPH mit Alpharezeptorenblockern, die den Widerstand am Blasenausgang und der Prostatamuskulatur positiv beeinflussen und damit zu einer Harnstrahlverbesserung führen.
Die modernen
5-alpha-Reduktasehemmer können zu einer Verminderung des Prostatagewebes um bis zu 30 Prozent führen. Sie wirken daher nicht nur symptomatisch sondern auch kausal (= die Ursache behebend).
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Arzt oder Urologen.
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