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Wirksam gegen die benigne Prostatahyperplasie (gutartige Prostatavergrößerung)

Erklärung im GlossarDie benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist keine harmlose Erkrankung, sondern kann oft zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Experten sind sich einig, dass die BPH mit zu den häufigsten Erkrankungen bei Männern gehört.

In Europa leiden etwa 20 Millionen an der gutartigen Vergrößerung der Prostata. Die Erklärung im GlossarSymptome der Erkrankung haben einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität, und Komplikationen - wie der Erklärung im Glossarakute Harnverhalt - sind gefährlich. Es besteht die Möglichkeit, medikamentös oder operativ zu behandeln.


Eine medikamentöse Behandlung sollte möglichst schon bei moderaten (mäßigen) Symptomen der unteren Harnwege erfolgen. Um die medikamentöse Therapie sinnvoll einzusetzen, gelten folgende Empfehlungen:

Ein Therapieversuch sollte nur mit urologischer Diagnostik und deren Bewertung durchgeführt werden.
Die Therapie sollte anhand eines Symptomen-Fragebogens (IPSS: International Prostate Symtom Score) und ggf. mit der Bestimmung von Harnfluss und Restharn eingeleitet werden.
Bereits bei einem IPSS-Score von 8-19 Punkten (moderate BPH-Symptome) sollte mit einer Kombination aus symptomatisierter (α-Blocker) und kausaler Therapie (5ARI: 5-α-Reduktase-Inhibitor) behandelt werden.


Dezember 2009

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